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Image Die Debatte um Bitcoin und Maximalismus: Eine Gegenüberstellung der Perspektiven (und warum Altcoins noch immer wichtig sind)

Die Debatte um Bitcoin und Maximalismus: Eine Gegenüberstellung der Perspektiven (und warum Altcoins noch immer wichtig sind)

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key Take-Aways

Interest rates are one of the main tools used by the Federal Reserve to stabilise the US financial system. It achieves this goal by managing the Fed Funds and Discount rates.

Satoshi Nakamoto designed bitcoin to avoid some of the problems experienced with fiat currencies when central banks intervene with monetary policies. Bitcoin is decentralised, which means no central authority controls it, and the total circulation is capped at 21 million. 

The relationship between bitcoin and interest rates is generally inverse- when rates fall, bitcoin tends to rise, and vice versa. This pattern appeared to have failed in 2023, although other catalysts have driven the latest bull market.

Angesichts des Optimismus der Bitcoin-Maximalisten, insbesondere derjenigen, die von Anfang an in das Ökosystem involviert waren, können Anleger leicht in Versuchung geraten, alles auf eine Karte zu setzen und ihr Krypto-Engagement zu bündeln. Das riesige Angebot an Altcoins, die die Innovation vorantreiben, bietet jedoch einen attraktiven Kompromiss zwischen potenziellen Renditen und dem Risiko von Verlusten. In diesem Artikel gehen wir auf die Argumente für und gegen den Bitcoin-Maximalismus ein, bevor wir die Möglichkeiten von Altcoins untersuchen, um Anlegern zu helfen, fundierte Entscheidungen bei der Zusammenstellung ihres Portfolios zu treffen. 

Was Ist Bitcoin-Maximalismus?

Den neuesten Daten von CoinGecko zufolge gibt es (zum jetzigen Zeitpunkt) über 14.000 Kryptowährungen. Laut Bitcoin-Maximalisten ist jedoch nur eine davon es wert, in ein Investmentportfolio aufgenommen zu werden. Sie gehen davon aus, dass Bitcoin die einzige Kryptowährung ist, die langfristig stabil und wertvoll ist, und dass die anderen Kryptowährungen minderwertig sind, weil sie nicht die Ideale widerspiegeln, die Satoshi Nakamoto, der pseudonyme Gründer, nach der Finanzkrise von 2008 in das Protokoll eingebettet hat. Die Maximalisten behaupten beispielsweise, dass Bitcoin weitaus dezentraler ist – eine der wichtigsten Säulen des „Blockchain-Trilemmas“ – als die Netzwerke, die anderen Kryptowährungen zugrunde liegen. Langfristig erwarten die Maximalisten, dass der Bitcoin in der Zukunft eine Monopolstellung einnehmen wird.

Jack Dorsey, der Gründer von X, ist einer der bedeutendsten Bitcoin-Maximalisten. Dorsey vertritt die Ansicht, dass der Bitcoin irgendwann den US-Dollar ersetzen wird, und kritisiert regelmäßig den Ether, den größten und erfolgreichsten Altcoin. Michael Saylor, Mitbegründer des Softwareunternehmens MicroStrategy, ist ein weiterer bekannter Maximalist, wie sich an der Menge an Bitcoin zeigt, die das Unternehmen auf seiner Bilanz ausweist. MicroStrategy hat seinen Bestand kürzlich um weitere 122 BTC aufgestockt.

„Wir glauben, dass weiterhin Kapital von diesen Vermögensklassen in Bitcoin fließen wird, weil Bitcoin diesen Vermögensklassen technisch überlegen ist, und deshalb gibt es einfach keinen Grund, die Gewinner zu verkaufen und die Verlierer zu kaufen“, so Saylor im Februar 2023 gegenüberBloomberg.

 

Quelle: Twitter

Argumente Für Den Bitcoin-Maximalismus

Satoshi entwickelte den Bitcoin mit einem klaren Ziel: Er sollte Peer-to-Peer-Transaktionen erleichtern. Durch das Ausschalten von Zwischenhändlern schützte Satoshi den Bitcoin vor den Inflationsmaßnahmen, die Finanzbehörden zum Ausgleich von Konjunkturabschwächungen einsetzen, wie z. B. die quantitative Lockerung. Dank seines einzigartigen Designs gilt der Bitcoin auch als digitales Gold. Der Bitcoin weist viele Eigenschaften eines Wertaufbewahrungsmittels auf: Knappheit (aufgrund der Höchstauflage von 21 Millionen), Teilbarkeit, Beständigkeit und Übertragbarkeit. Einige Analysten sind der Meinung, dass der Bitcoin den Marktanteil von Gold schmälern kann, wenn er weiter an Zugkraft gewinnt.

Eines der Hauptargumente der Bitcoin-Maximalisten ist die Stärke des Netzwerks. Als die ursprüngliche Kryptowährung verfügt Bitcoin über die längste Blockchain (sie speichert die meisten Transaktionsblöcke), was es schwieriger und teurer macht, sie zu hacken. Die Sicherheit des Bitcoins wird durch die Anzahl der Nodes (Teilnehmer, die für die Validierung von Transaktionen zuständig sind) im Netzwerk erhöht. Beim Bitcoin sind es 19227 (Stand: 3. Juli 2024) im Vergleich zu anderen Protokollen wie Ethereum (7101, Stand: 3. Juli 2024).

Maximalisten glauben zudem an den Bitcoin, weil er am weitesten verbreitet ist. Der Wert einer Kryptowährung hängt von ihrem Netzwerkeffekt ab, d. h. je mehr Teilnehmer ein Netzwerk hat, desto mehr Wert bietet es. Die Marktkapitalisierung des Bitcoins beläuft sich auf 1,2 Billionen USD (Stand: [date]), was 54,38% der gesamten Krypto-Marktkapitalisierung ausmacht.

 

Das Argument, dass andere Netzwerke wie Ethereum der Blockchain-Technologie mehr Funktionalität verliehen haben, hat mit der Einführung von Layer 2s an Gewicht verloren. Layer 2s sind Protokolle, die auf der Bitcoin-Blockchain aufbauen und deren Skalierbarkeit erhöhen – die Säule des Blockchain-Trilemmas, die Satoshi zugunsten von Sicherheit und Dezentralisierung geopfert hat. Beispiele für weitverbreitete Layer-2-Protokolle sind das Lightning Network, Rootstock und Stacks.

Argumente Gegen Den Bitcoin-Maximalismus

Trotz der Vorteile, die Layer 2s bieten, ist ihr Wachstum mit Herausforderungen verbunden. Das Lightning Network zielt beispielsweise darauf ab, die Überlastung der regulären Bitcoin-Blockchain zu verringern, indem es eine direkte Verbindung zwischen den an einer Transaktion beteiligten Parteien herstellt. Antoine Riard, ein Entwickler, der im Oktober 2023 ausschied, warnte, dass das Netzwerk immer stärker zentralisiert wird, um den Anforderungen der Risikokapitalgeber gerecht zu werden, was zu einem einzigen Ausfallpunkt führt und die Bedrohung durch Cyberattacken wie „Replacement Cycling Attacks“ erhöht. 

Ein weiteres Argument gegen den Bitcoin-Maximalismus und eine seit Langem bestehende Kritik am Design des Protokolls ist der CO2-Fußabdruck des Netzwerks. Die Miner verbrauchen viel Energie, um die komplexen mathematischen Probleme zu lösen, die erforderlich sind, um Transaktionen zu validieren und Prämien zu erhalten. Kritiker weisen oft auf den hohen Energieverbrauch des Bitcoins hin, indem sie ihn mit dem von Ländern, Privathaushalten (z. B. mit Beleuchtung, Kühlschränken und Fernsehern in Haushalten in den USA) oder anderen Industriezweigen vergleichen – der Verbrauch ist höher als der von Gold. In jüngster Zeit sind jedoch eine Reihe von Initiativen entstanden, die alternative Energiequellen wie Wasserkraft und Fackelgas fördern.  

Einige Mitglieder der Krypto-Community, darunter Kadan Stadelmann, CTO des Komodo-Protokolls, behaupten auch, dass Bitcoin aufgrund der Konzentration der Mining-Aktivitäten zu stark zentralisiert wird. Mit Stand April 2024 kontrollieren Foundry USA und Antpool mehr als 50 % der für die Verarbeitung von Transaktionen erforderlichen Rechenleistung (bekannt als Hash-Rate), während fünf Mining-Pools 80 % ausmachen. Auch hier gibt es verschiedene Initiativen, die versuchen, diese Herausforderung zu meistern, wie z. B. der kürzlich ins Leben gerufene Mining-Pool Ocean (der von Jack Dorsey unterstützt wird), der die Miner direkt über das Bitcoin-Protokoll und nicht über die zentrale Instanz des Pools bezahlt.   

Warum Altcoins Wichtig Sind

Der Bitcoin mag die Kryptomärkte dominieren, aber Altcoins stellen dennoch einen Billionen-Dollar-Markt dar, wie die folgende Grafik zeigt.    

 

Altcoins können zwar nicht die Erfolgsbilanz von Bitcoin vorweisen, sind aber für den Großteil der Innovationen im Kryptobereich in den letzten neun Jahren verantwortlich. Während Ethereum die erste Blockchain-Plattform war, die dezentrale Anwendungen (dApps) unterstützte, sind viele in seine Fußstapfen getreten, wie Solana, Cardano und Avalanche. Laut DefiLlama verfügen diese Apps über einen gesperrten Gesamtwert (Total Value Locked, TVL) in Höhe von 95,129 Mrd. USD (Stand: 3. Juli 2024), eine Kennzahl, die das Volumen der von Investoren eingezahlten Mittel misst. In Bezug auf den TVL übertrifft Ethereum (57,786 Mrd. USD) Bitcoin (1,011 Mrd. USD) um Längen.

Entdecke die bahnbrechenden Anwendungsfälle von Kryptowährungen.

Anleger, die überlegen, ob sie Altcoins in ihr Portfolio aufnehmen sollen, sollten sie wie Small-Cap-Aktien behandeln, da sie zwar ein attraktives Wachstumspotenzial bieten, aber auch sehr volatil sein können. Altcoins sind oft sehr kurzlebig – Untersuchungen zeigen, dass nur vier der 25 größten Projekte nach Marktkapitalisierung im Jahr 2017 bis 2021 in den Top 100 verblieben.

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Alternativ kannst du ein diversifiziertes Engagement in Altcoins über die börsengehandelten Produkte CoinShares Physical Top 10 Crypto Market und CoinShares Physical Smart Contract Platform aufbauen.  

Fazit

Bitcoin-Maximalisten glauben, dass Bitcoin die einzige Kryptowährung ist, die langfristig Wert schafft. Sie stützen dieses Argument auf seine realen Anwendungsfälle als Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel, die Stärke seines Netzwerks und die große Verbreitung, die er erreicht hat. Aber der Bitcoin hat auch seine Kritiker, die seine Skalierbarkeit, seinen CO2-Fußabdruck und seine zunehmende Zentralisierung als Gründe dafür anführen, die Billionen-Dollar-Chance und die innovativen Anwendungsmöglichkeiten von Altcoins zu erkunden.

Geschrieben von
CoinShares
Veröffentlicht am03 Juli 2024

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